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Wenn Spessarträuber durch die Wälder streifen...

Wer kennt nicht den Spessart und seine Spessart-Eichen?
Und wer kennt nicht die Spessarträuber, die bis ins 18. Jahrhundert ihr Unwesen unter den Eichen getrieben haben und heute als Attraktion für den Urlauber im Spessart eingesetzt werden?

Die Räubergruppe heute besteht aus sechs Räubern und ist mit alten historischen Gewehren und Pistolen bewaffnet. Auch ein Strick zum Fesseln und Aufhängen der Wanderleut‘ haben sie selbstverständlich dabei.


Nach dem Überfall und der Gefangenennahme wird jeder Gast von den Spessarträubern auf eine Bank gelegt, festgehalten und mit Fusel, einem bekannten 36-prozentigen Sauschnaps durch einen Trichter angefüllt.
Nach dem Schwur, die Räuber niemals zu verraten und immer nach allen Regeln der Kunst zu unterstützen, werden die Gefangenen wieder freigelassen.

Wer ein zünftiger Spessarträuber werden will, kann das auch praktisch und theoretisch beweisen, ein Spessarträuberexamen ablegen. Dazu gehört im praktischen Teil das Holzsägen (nach Zeit), das Saufederwerfen, das Holzstapeln (Höhe nach Zeit), das Holzscheibenrollen, das „Räubertrinken“ aus der Spessart- Spezialflasche und das Schleuderschießen.
Im theoretischen Teil wird die Kenntnis über den Spessart überprüft.
Wem es gelingt, in einer Gruppe das beste Ergebnis zu erzielen, wird Räuberhauptmann.

Ihm wird nicht nur eine Spessarträuberbraut zur Seite gestellt, er erhält auch die ehrenvolle Aufgabe, den Räuberschmaus zu eröffnen.
Die Spessarträuberüberfälle und die Spessarträuberexamen eignen sich auch für Gruppen.

Nähere Auskunft erteilt:

Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kultur, Sport und Tourismus des Main-Kinzig-Kreises

Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Tel.: 06051 / 85 137 16-21
Telefax: 06051 / 85 137 20

eMail: tourismus@mkk.de
www.mkk-tourismus-spessart.de
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