Botschafter des Spessart: Mark Rosenberg hat den besonderen Ort gefunden – in Birstein

Main-Kinzig-Kreis. – Sie leben und arbeiten nicht nur zwischen Maintal und Bad Soden-Salmünster: Sie fühlen sich als Teil einer besonderen Region deren viele verschiedene Facetten sie repräsentieren und in die Welt tragen – die Botschafter des Spessart. Ob nun die Biologin Dr. Marion Ebel, die mit den Wölfen in der Hanauer Alten Fasanerie heult, die Mountainbikerin Tanja Sivieri aus Biebergemünd oder der Wanderführer und Pilzsachverständige Michael Stange aus Bad Orb – sie zeigen, was der Spessart den Menschen bieten kann. Kultur, Kulinarik und viele Naturerlebnisse unweit der Rhein-Main-Metropol-Region. Auch Mark Rosenberg ist ein Botschafter des Spessart, ihn  kennt man sogar in Indien.

Wenn er von seiner Europäischen Akademie für Ayurveda mit angeschlossenem Kurzentrum, die versteckt auf einem Hügel in Birstein liegt, losläuft, dann kann er mehrere Stunden spazieren gehen, ohne auf eine befahrene Straße zu stoßen. Und trotzdem ist Mark Rosenberg in einer Stunde Autofahrt in Frankfurt. In dieser ländlichen Idylle in unmittelbarer Reichweite der Rhein-Main-Metropole betreiben Rosenberg und seine Frau Kerstin ihre Ayurveda Akademie mit angeschlossenem Kurzentrum. Die sanfte Hügellandschaft der Ausläufer des südlichen Vogelsbergs sind eine herrliche Kulisse für das Ayurveda Zentrum, dass die Rosenbergs in den vergangenen fast 30 Jahren hier auf- und immer weiter ausgebaut haben. Das Kur- und Seminar-Zentrum genießt internationalen Ruf, in die umgebaute und im Laufe der Jahre liebevoll erweiterte Hofreite kommen Gäste aus Indien, Europa und der ganzen Welt. Und Mark Rosenberg trägt als Botschafter des Spessart die Region ebenso hinaus in die Welt, denn er arbeitet eng unter anderem mit der indischen Regierung zusammen, wo Ayurveda die anerkannte Staatsmedizin ist.

Die Akademie in Birstein war acht Jahre lang das Zuhause der fünfköpfigen Familie. Nach und nach haben die Rosenbergs die denkmalgeschützte Hofreite saniert und zu einem architektonischen Schmuckstück gemacht, an dem Geist und Seele mit Blick über die sanfte Hügellandschaft zur Ruhe kommen können. „Die Menschen suchen eine Auszeit, Abstand zu ihrem Alltag – das ist hier möglich“, sagt Rosenberg im schattigen Hof des Haupthauses mit Blick auf die alte Toreinfahrt der Hofreite, die sie belassen und passend ergänzt haben. Original Vogelsberger Windbretter schmücken eine Hauswand, diese Holzverschindelungen hat Rosenberg erhalten und gepflegt. So ist durch das Zusammenspiel von traditioneller Birsteiner Bauweise und indischem Flair ein Ort entstanden, der wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

Die Sanftheit der Landschaft, die ohne spektakuläre Extreme auskommt, ist für die Rosenbergs ideal, um ihr Ziel zu verfolgen. „Unser Auftrag ist es, Ayurveda zu kommunizieren.“ Im Zentrum, das als Vorreiter für Ayurveda in Deutschland gilt, kann das stille Verweilen als Genuss empfunden werden. Denn oft sei wirkliche Erholung nicht im Spektakulären zu finden, findet Rosenberg, sondern in der Stille, der Natur und in der Zeit mit sich selbst.

Und durch die Akademie finden Gäste aus der ganzen Welt den Weg nach Birstein. „Wir verstehen uns als Melting-Point“, sagt Mark Rosenberg. Die Lage im Spessart hat dabei eine große Bedeutung: In der Mitte von Deutschlang gelegen, am Rande der Metropolregion Rhein-Main und doch inmitten einer friedlichen Natur. Von den Fenstern und Terrassen der Akademie geht der Blick rundum in die Weite, über sanfte Hügel und Wiesen. Rosenberg betreibt auch in Zürich, Berlin und Frankfurt Zweigstellen seines Instituts, er ist viel unterwegs. Aber nach Birstein kommt er immer wieder gerne zurück. „Das ist hier ein Refugium. Ein ganz besonderer Ort.“

Weitere Informationen zu den Botschaftern des Spessart sind unter: www.spessart-botschafter.de zu finden. Im Oktober wird mit Familie Hecker und deren Gut Hühnerhof in Gründau erstmals eine Botschafter-Familie vorgestellt werden.

Gelnhausen, den 23.09.2020

 

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