Die Entdeckung der Vielfalt der Natur in Rodenbach

Christiane und Norbert aus Rodenbach sind gerne wandernd rund um ihr Zuhause unterwegs und möchten Dir hier eine ihrer Touren vorstellen. Diese Wanderung der beiden eignet sich perfekt für einen Ausflug am Wochenende. Wo es lang geht, warum Du Wellen auch im tiefsten Wald finden kannst und welche tierischen Freunde Du auf dieser Tour treffen kannst, erfährst Du hier.

Christiane und Norbert

aus Oberrodenbach

Seit Christiane und Norbert in Oberrodenbach wohnen, sind sie häufig rund um die Gemeinde am Rand des Vorspessart unterwegs. "In den Wintermonaten sind wir am liebsten zu Fuß und in den Sommermonaten mit dem Fahrrad unterwegs", sagen die beiden. Somit gehört zu Christiane und Norberts Tag im Spessart natürlich auch eine Wanderung rund um Oberrodenbach dazu. Und genau diese wollen sie Dir präsentieren.

Eine tierische Überraschung

Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und die Brote sind gepackt. Christiane und Norbert machen sich auf zum Parkplatz „An der Hainmühle“ am Ortseingang von Oberrodenbach, denn hier starten sie ihre Wanderung. Die Gemeinde Rodenbach liegt am Rand des Vorspessart und bietet so zahlreiche Wander- und Radwege für Naturentdecker wie Christiane und Norbert. Die Wanderung beginnt für die beiden entlang der Taunusstraße. An deren Ende biegen sie rechts ab und folgen dem Weg für eine ganze Weile. „Was diesen Weg besonders macht, sind die wunderbaren Ausblicke, die man über das Wohngebiet Lochseif bis nach Erlensee und Langenselbold hat“, sagen Christiane und Norbert.

Zwischen Feld und Wald stoßen sie recht bald auf das Wochenendgebiet Kunznickel. Dort werden die beiden von großen Augen umgeben von flauschigem Fell erwartet: die Alpakas des Kunznickel-Alapaka-Hofs schauen gespannt durch den Zaun, um zu sehen, wer sich ihnen nähert. Oft sind die Alpakas auf eigenen Wanderungen mit Besuchern unterwegs, doch zwischendurch genießen sie die Ruhe auf dem Hof und Du kannst ihnen vom Wanderweg aus beim Futtern zuschauen.

Waldkunst und das wildromantische Rodenbachtal

Nach der kleinen Pause gehen die beiden weiter - hinter der Alpaka-Farm eröffnet sich die herrliche Landschaft. Zu ihrer Linken blicken die beiden auf ihr Zuhause Oberrodenbach. Weiter entlang des Weges überqueren Christiane und Norbert die Landstraße und passieren etwas weiter ein kleines Grundstück, auf welchem einst die Oberrodenbacher Schule stand. Doch nun wollen die beiden wieder zurück unter Bäume. Entlang der Straße "Am alten Sportplatz" führt es sie durch einen Spielplatz hinein in den märchenhaften Wald. Die Stille wird nur durch das Zwitschern der Vögel und das leise Rauschen des Rodenbachs durchbrochen. Die beiden überqueren eine kleine Brücke, die über den Bach führt und bleiben nach einmal rechts und dann einmal links Abbiegen auf einem schönen Waldweg. "Hier hat man auf der einen Seite wunderschöne Waldszenen und auf der anderen Seite herrliche Aussichtspunkte über Rodenbach", finden die beiden.

Schon bald kommen Christiane und Norbert an der "Wabernden Welle", einem Waldkunstwerk des Künstlers Faxe Müller, vorbei. Hier wird dem Betrachter verdeutlicht, dass alles nur eine Frage der Perspektive ist. Vorbei am Oberrodenbacher Naturfreundehaus, dem Gelände der Oberrodenbacher Pfadfinder und dem Waldkindergarten biegen die beiden oberhalb der Tennisplätze in Richtung Hainmühle und Rodenbachtal ab - jedoch nicht ohne vorher den Ausblick auf Oberrodenbach zu genießen. Etwas weiter ist wieder einmal das sanfte Rauschen des Rodenbachs zu vernehmen, der die beiden nun eine ganze Weile durch das wildromantische Rodenbachtal begleitet. Hier gefällt Christiane und Norbert besonders, dass man neben dem Wandern auch etwas lernen kann: "Im Rodenbachtal gibt es richtig schön gestaltete Wegtafeln, mit denen man so Einiges über Flora und Fauna am und im Wasser erfährt". An der nächsten Brücke biegen die beiden links über den Rodenbach ab und dies wiederholen sie etwa 80 Meter weiter. Auf dem Weg zurück nach Oberrodenbach sehen sie schon bald die Hainmühle - der letzte Stopp ihrer Tour. "Eine kleine Rast auf der weißen Bank vor der Hainmühle ist besonders schön, wenn man dabei den Sonnenuntergang verfolgen kann", finden Christiane und Norbert und beenden ihre Wanderung genau so.

Sollte Dich die Tour hungrig machen, legen Dir Christiane und Norbert einen kulinarischen Stopp bei der Wochenendgastronomie des Naturfreundehauses ans Herz, welches etwa auf dem letzten Viertel der Gesamtstrecke liegt.

 

Du hast nun Lust bekommen, Christiane und Norberts Tag im Spessart selbst zu erleben?

Dann findest Du hier ihre Tour auf komoot!

 

Wir sagen vielen Dank an Christiane und Norbert für ihre tolle Einsendung!