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Höhenweg Grund

Leidersbach

Leidersbach wird mit seinen  Ortsteilen als der „Grund“ bezeichnet. Während Volkersbrunn auf der Höhe liegt, breiten sich Roßbach, Leidersbach und Ebersbach im Tal in Richtung Sulzbach aus. Mit einer Gesamtlänge von 20 km verläuft der abwechslungsreiche Rundweg überwiegend auf der Höhe. 1/3 der Wegstrecke führt durch Felder und Wiesen und  2/3 durch Wald. Auf den ersten 2,5 km wandern wir auf der Kreisgrenze Miltenberg/Aschaffenburg. Historische Punkte des Weges sind Ursprung der Spessartsagen „Kirchweih zu Roßbach, Knabenraub im Spessart und Aaaleborgfraale“. Mehrere Bildstöcke, die Marienkapelle Roßbach, die  Heimkehrerkapelle Ebersbach und die Banneuxkapelle Volkersbrunn liegen am Weg. Zahlreiche Ruhebänke, drei Schutzhütten und ein mitten im Wald gelegenes historisches Gasthaus laden zum verweilen ein.

Wir queren die von Volkersbrunn nach Heimbuchenthal führende Fahrstraße und folgen der nach Süden führenden Markierung HG.  Der leicht bergauf führende Weg bietet einen schönen Blick auf Volkersbrunn. 100 m nach der Antennenanlage befindet sich oberhalb des Weges eine Tafel mit Hinweispfeilen auf markante Punkte und Entfernungsangaben. Bei guten Sichtverhältnissen bietet sich hier ein faszinierender Panoramablick auf die markantesten Punkte des Odenwaldes, des Rhein-Main-Gebietes, der Skyline von Frankfurt und dem Taunus mit dem 880 m hohen Feldberg. Kurz nach Eintritt in den Wald steht rechts die Eichenberghütte, die im Jahre 1976 vom Wanderverein „Spessartfreunde Volkersbrunn“ errichtet wurde.  Nach weiteren 500 m treffen wir auf einen  Dreimärker mit dem Wappen der Ingelheimer und den Buchstaben „V“ und „R“. Hier treffen die Waldungen des Reichsgrafen Ingelheim (Gemarkung Heimbuchenthal) und der bis 1971 selbständigen Gemeinden Volkersbrunn und Roßbach zusammen. Kurz danach erreichen wir die Felder von Roßbach und haben erneut einen schönen Ausblick. Nach der Abzweigung zum Heimathenhof (links) und rechts nach Roßbach kommen wir zum Feuchtbiotop Schwansee. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte nicht versäumen das dort angebrachte Gedicht zu lesen. Danach zweigt der Weg nach rechts ab. 600 m nach der Rosswaldhütte biegen wir links in den unbefestigten Weg ab und halten uns 100 m weiter wieder rechts. Nach Querung eines weiteren Weges kommen wir an der ehemaligen Erdaushubdeponie von Leidersbach (Aussichtspunkt) vorbei, die scherzhaft nach dem früheren Leidersbacher Bürgermeister Nebel auch als „Nebelhorn“ bezeichnet wird. Hier entsteht eine neue Freizeitanlage. Am Sportplatz Roßbach haben wir ¼  der Wegstrecke hinter uns. Es folgt ein weiterer Sportplatz und die 1957 errichtete Marienkapelle mit ihrem spitzen Turm. Nach Querung der Fahrstraße, am Wanderparkplatz vorbei kommen wir aufs freie Feld. Der ebene Weg bietet links und rechts schöne Fernsichten. An einer Wegkreuzung (1,8 km ab dem Parkplatz) biegen wir rechts und nach weiteren 200 m links in den Wald ab. Der Weg führt 900 m bergab und mündet rechts in den landschaftlich reizvollen Schöntalgraben ein. Über Wiesen, an Streuobstbeständen vorbei schlängelt sich der Weg durch das Tal nach Ebersbach, wo wir von der Schöntalstraße links in die Pfarrer-Fäth-Straße und gleich danach rechts über die Brücke des Leidersbaches in die Ebersbacher Straße (Bushaltestelle Dornauer Weg) kommen. Wer sich für den Alternativvorschlag der Tour entscheidet, kann von hier mit dem Bus zurückfahren.

Wer sich für die Weiterwanderung entscheidet, geht auf der Ebersbacher Straße 70 m in Richtung Sulzbach und dann  rechts die Siedlungsstrasse hoch. Am Hs.Nr.23 über eine Treppe und nach Querung einer Straße über Holzstufen und einen Waldpfad steil bergauf erreichen wir die 1953 erbaute Heimkehrerkapelle. Rechts bergauf mit Blick auf Leidersbach und Ebersbach, kommen wir zum 280 m hohen Benzberg, von dem der Ausblick über die bewaldeten Spessartkuppen bis zur Geißhöhe reicht. Rechts ab verläuft der weitere Weg unterhalb des Ringwalls Altenburg, wo in den Jahren 2008 und 2009 archäologische Grabungen stattfanden. Eine Besiedelung fand dort erstmals in der Michelsberger Zeit (ca. 4000 v.Chr.) statt. Ein kleiner Umweg zur Ringwallanlage ist möglich, ab WW Tanzplätzchen mit dem Kulturwegzeichen, das erfordert allerdings auch zusätzliche 60 Höhenmeter.  Ansonsten geht es mit der Markierung HG weiter zur Schlossberghütte. Hier haben wir gut 2/3 der Gesamtstrecke zurückgelegt. An den markanten Bildstöcken „Antoniusbild“ und „Weißes Bild“ vorbei kommen wir nach weiteren 3 km zur Waldgaststätte „Hohe Warte“. Mit „HG“ und dem Braun-Weg kommen wir in weiteren 3 km wieder zum Ausgangspunkt. Die letzten 600 m durch Volkersbrunner Flur bieten nochmals schöne Ausblicke auf Spessart und Odenwald.

Markierung: HG auf weißem Untergrund auf der gesamten Strecke; neben der Markierung befinden sich auf der Wegstrecke noch folgende Wegweiser mit Name des Standortes, Koordinaten, Höhen- und Entfernungsangaben: Hegweg, Zum Schwansee, Seelengraben, Beim Sportplatz, Rindsfuß, Salzlakenbuckel, Schöntal, Tanzplätzchen, Schloßberghütte, Antoniusbild, Weißes Bild, Hohe-Wart-Haus und zum Jägersweg.

Einkehrmöglichkeit: Unterwegs: Hohe Warte (Sa, So und FT sowie in den Sommerferien wochentags geöffnet) bzw. im Anschluss an die Wanderung in den Gaststätten der Leidersbacher Ortsteile oder in Heimbuchenthal.

Anfahrt: Mit dem PKW von Aschaffenburg über Sulzbach, Leidersbach oder von der Autobahn A 3 Ausfahrt Weibersbrunn über Mespelbrunn und Heimbuchenthal nach Volkersbrunn.

Kürzere Alternative: 11 km bis in den Ortsteil Ebersbach (Bushaltestelle DornauerWeg) von dort mit dem Linienbus (montags bis freitags) für 0,50 Euro zurück zum Ausgangspunkt in Volkersbrunn.

Wanderkarten: Topographische Freizeitkarten 1 : 25000 Spessart, Ausgabe Mespelbrunn und Aschaffenburg. 

Am Ausgangspunkt befindet sich eine Informationstafel, aus der der ganze Streckenverlauf ersichtlich ist.

Eigenschaften

Features trail

Circular route

Culture

Rest point

Open

Anfahrt

Anfahrt mit dem PKW

Wanderparkplatz Volkersbrunn

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