Teufelshöhle Steinau

Auch unterirdisch hat die Gegend rund um die „Märchenstadt“ Steinau einiges zu bieten: ein Besuch in Hessens ältester Schau- und Tropfsteinhöhle bietet sich für Hobbygeologen und Familien in der Zeit von April bis Oktober an. Unweit der A66 und dennoch idyllisch inmitten eines Naturschutzgebietes gelegen, bietet die „Teufelshöhle“ Steinau faszinierende Einblicke in die Geologie der Landschaft zwischen Spessart und Vogelsberg.

Person mit Schutzhelm in der Tropfsteinhöhle

Mystische Unterwelterfahrungen

Eine kleine Wanderung geht dem Höhlenbesuch voraus, denn die Tropfsteinhöhle ist nur zu Fuß zu erreichen (Ausnahmen für Personen mit Behinderungen können mit dem Höhlenführer vereinbart werden).

 

Der Weg vom ausgeschilderten Parkplatz bis zum Höhleneingang beträgt rund zehn Minuten. Doch dafür werden die Besucher der Teufelshöhle reich belohnt - ein natürliches Monument der Erdgeschichte mit wunderbar bizarren Formen ist hier im Verlauf von rund 2.5 Millionen Jahren entstanden. Die Schönheit der kunstvoll geformten Stalagmiten und Stalaktiten wird mittels einer ausgeklügelten Beleuchtung unterstrichen, in der die kleinen und großen Tropfsteinformationen in mystischem Farbspiel erscheinen.

Die Temperatur in ihrem Inneren beträgt ganzjährig nur 7 – 11 Grad, warme Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert für ein ungetrübtes Unterwelterlebnis.

Am besten lässt sich die etwa halbstündige Führung durch die Teufelshöhle mit einer ausgedehnten Wanderung durch das umliegende Naturschutzgebiet „Teufelsloch und Almosenwiesen“ kombinieren.